Ratgeber · 11. Juni 2024

Ladestation im Vergleich: Schnellladen vs. Langsamladen

Es gibt zwei verschiedene Arten von Ladestationen – und damit zwei Möglichkeiten, dein Elektroauto zu laden: schnelle Ladestationen mit DC und langsame Ladestationen mit AC. Wir ordnen das Thema kurz ein.

DC – Schnellladen

100 km in 5–10 Minuten, je nach Fahrzeug – eine gute Faustregel. DC steht für „direct current", also Gleichstrom. DC‑Ladestationen sind in der Regel größer und leistungsfähiger als AC‑Ladestationen. Sie stehen oft an Autobahnraststätten, Autohöfen oder an Orten, an denen man sich etwa 20–40 Minuten aufhält – z. B. Supermärkten oder Baumärkten. Technisch sind sie aufwändiger, daher in Anschaffung und Betrieb teurer.

Schnelle Ladestationen findet man meist zusammengefasst in einem Ladepark. Mit ChargingTime findest du die besten Ladeparks direkt an deiner Route.

AC – Langsamladen

100 km in 1–2 Stunden. AC steht für „alternating current", also Wechselstrom – die Stromart ist ähnlich zur normalen Haushaltssteckdose. Die meisten AC‑Ladestationen geben 22 kW ab – das entspricht grob der Leistung von 2.000 Handyladegeräten. Viele Autos können 11 kW und teilweise gegen Aufpreis 22 kW aufnehmen.

Warum sollte ich Langsamladen, wenn ich auch Schnellladen kann?

Gute Frage. DC‑Ladestationen findet man noch nicht überall in der Stadt – oft dort, wo man sich nur kurz aufhält. An Orten, an denen man länger bleibt, lässt sich häufig AC laden. Auch eine Wallbox zu Hause ist eine AC‑Ladestation. Die meisten Hersteller empfehlen Langsamladen, weil es für die Lebensdauer der Batterie besser ist als Schnellladen. AC‑Ladestationen finden sich häufig in Parkhäusern oder am Straßenrand. Denk an dein Ladekabel – an vielen AC‑Säulen liegt keins bei.

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